PARIS, MON AMOUR: ZADIG & VOLTAIRE FALL/WINTER 2016

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Inspiriert von Juliette Binoche in dem Liebesdrama „Die Liebenden von Pont Neuf“ aus den Neunziger Jahren verfasste ZADIG & VOLTAIRE-Designerin Cecilia Bonström ihre neue, deutlich urbane Kollektion für kommenden Winter quasi als Liebeserklärung an ihre Wahlheimat Paris.

 

Hauptsächlich zeigte Bonström bei Zadig-Fans bekannte und beliebte Klassiker des Pariser Labels, wie die Lederlatzhose „Sidney“, die klassischen Seidentops mit Lingerie-Appeal, sowie der wunderbar geschnittene Hosenanzug aus schwarz-goldenen Jacquard. Für frischen Wind sorgen Neopren-Hoodies zu langen Seidenkleidern, Jogginghosen aus Lammleder sowie XL-Westen aus Kanninchenwebpelz.

 

Neben der kragenlosen Offiziersjacke in Marine, den Logoshirts mit dem typischen „ART IS TRUTH“-Slogan sowie den Nieten- und Pythonboots dürften sich auch wieder die Taschen als Verkaufsschlager entpuppen: Die an die klassische „2.55“ von CHANEL angelehnte „Skinny Love“ zeigt sich entweder im Strickdesign oder als Miniversion aus Wildleder im Pollock-Stil, die dagegen etwas größere und nach Voltaires Novelle benannte „Candide“ erscheint unter anderem dreifarbig, in Fake-Python oder in bedruckten Rindsleder.

 

„When you’re comfortable, you feel sexy and at ease“, so die gebürtige Schwedin. „When you’re not comfortable, it becomes complicated“. Bonström scheint damit vor allem ihre Kritker anzusprechen, die ihr seit einigen Saisons vorwerfen, dass sie, und damit Zadig, zu sehr in dem Pariser Rock Chic-Stil zu verharren scheint und sich damit nicht von der DNA her weiterentwicken würde.

 

Allerdings sprechen die Umsatzzahlen eine deutlich andere Sprache und bestätigen Bonströms Designstrategie: ZADIG & VOLTAIRE schafft es vor allem mit seiner Easy Luxury-DNA europäische Kundinnen von Kopenhagen bis nach Madrid zu begeistern und sich nicht nur damit auch fest auf dem derzeit hart umkämpften High-Street-Fashion Markt zu etablieren, sondern  auch von seinen europäischen Mitbewerben wie SANDRO oder GANNI deutlich zu unterscheiden.

 

©PICTURES: Courtesy of ZADIG&VOLTAIRE PARIS

Steven Lansdorf

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